Sprache

Mehrsprachigkeit erhöht die gesellschaftliche Kommunikationsfähigkeit. Mehrsprachige Personen können zudem eine Brückenbauerfunktion zwischen verschiedenen Kulturen einnehmen.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach oben

Im Jahr 2018 geben 11 Prozent der Luzerner Bevölkerung an, dass sie neben Deutsch eine oder mehrere weitere Hauptsprachen pflegen. Der Anteil hat sich gegenüber 2010 erhöht. Die Zunahme liegt jedoch innerhalb des statistischen Unschärfebereichs. Der Anteil ist bis 2015 auf knapp 12 Prozent angestiegen und hat bis 2018 wieder abgenommen. Somit liegt er mit 11 Prozent wieder auf dem Niveau von 2014. Häufige weitere Hauptsprachen sind Englisch, Albanisch, Serbisch oder Kroatisch sowie Italienisch.

Schweizweit geben 10,6 Prozent der Bevölkerung an, dass sie neben Deutsch eine oder mehrere weitere Hauptsprachen beherrschen (2018).

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach oben

Die Eidgenossenschaft fördert die gemeinsame Wohlfahrt, die nachhaltige Entwicklung, den inneren Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt des Landes. Bund, Kanton und Gemeinden berücksichtigen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben die Anliegen der Integration. Sie fördern insbesondere den Spracherwerb, die Gesundheitsvorsorge sowie Bestrebungen, die das gegenseitige Verständnis zwischen der schweizerischen und der ausländischen Bevölkerung und das Zusammenleben erleichtern.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit grauer Scheibe

Die beobachtete Zunahme liegt innerhalb des statistischen Unschärfebereichs, sodass zur Zeit keine statistisch gesicherte eindeutige Beurteilung vorgenommen werden kann.

Definition

Der Indikator zeigt den Anteil Personen, die neben Deutsch mindestens eine weitere Hauptsprache pflegen, an der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren.

Daten

Schweiz:

BFS (2016): Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur 2014, Teil Sprache

Analysen

LUSTAT (2016): Sprache, Religion und Kultur im Kanton Luzern 2014