Personaldichte in der stationären Pflege

Die Personaldichte in der stationären Pflege gibt das Verhältnis zwischen dem Stellenvolumen in den Luzerner Alters- und Pflegeheimen und der Anzahl Einwohner/innen im Kanton an. Eine angemessene Personaldichte ist entscheidend für die Qualität der Gesundheitsversorgung, da sie Einfluss auf die individuelle Betreuung und Sicherheit der Heimbewohner/innen hat.

Beobachtete Entwicklung

Ende 2025 waren 5'101 Personen als Pflegepersonal in den Luzerner Alters- und Pflegeheimen angestellt. Diese besetzten 3'702 Vollzeitäquivalente (VZÄ). In der stationären Pflege kommen somit 8,4 VZÄ auf 1'000 Einwohner/innen. Die Personaldichte blieb langfristig weitgehend stabil, mit zuletzt leicht steigender Tendenz.

Auch im Jahr 2025 sind Frauen im Pflegepersonal mit einem Anteil von 89,1 Prozent deutlich übervertreten. Knapp die Hälfte des Pflegepersonals entfällt auf Fachpersonal Pflege/Betreuung. Sowohl der Frauenanteil als auch die Zusammensetzung nach Ausbildungsniveau sind über längere Zeit weitgehend stabil geblieben.

Definition

Die Dichte des Pflegepersonals ergibt sich aus der Anzahl Vollzeitäquivalente (VZÄ) pro 1'000 Einwohner/innen im Kanton Luzern. Berücksichtigt werden die Stellen der Personen, die als Pflegepersonal in einem Alters- und Pflegeheim im Kanton Luzern vertraglich angestellt sind (inklusive Personal in Ausbildung). Die Anzahl der Beschäftigten wird zum Stichtag 31. Dezember ausgewertet.

Daten

Kanton Luzern:

Alters- und Pflegeheime: Personal

Schweiz:

Personalbestand und -dichte im Bereich Pflege und Betreuung

Analysen

OBSAN (2022): Gesundheitspersonal in der Zentralschweiz

Letzte Aktualisierung am 27. Oktober 2026