Bildungsstand
Wissen und Können stellen zentrale individuelle und gesellschaftliche Ressourcen dar. Der Bildungsstand ist ein wichtiger Faktor für persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Er bildet ebenfalls den Grundstock an Humankapital in einer Volkswirtschaft. Mit einer nachobligatorischen Ausbildung (Sekundarstufe II, Tertiärstufe) steigen die beruflichen Chancen, während die Risiken der Armut und der mangelhaften sozialen Integration minimiert werden. Eine nachobligatorische Ausbildung gilt zudem als wichtige Grundlage für die Teilnahme am lebenslangen Lernen.
Beobachtete Entwicklung
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Im Jahr 2024 beträgt der Anteil der 25- bis 64-jährigen Wohnbevölkerung mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss 88 Prozent. Dieser Wert hat gegenüber 2010 (82%) wesentlich zugenommen. Einen Anstieg gab es seither vor allem bei Personen mit einem Tertiärabschluss. Hatten im Jahr 2010 noch 28 Prozent der 25- bis 64-Jährigen über einen Abschluss auf der Tertiärstufe verfügt, war dies im Jahr 2024 bei 46 Prozent der Fall. |
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung
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Wünschenswert ist eine Zunahme des Bevölkerungsanteils mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss. Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:
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Es ist eine wesentliche Zunahme zu beobachten. Diese Entwicklung wird positiv beurteilt. |
Definition
Der Indikator zeigt das Verhältnis der 25- bis 64-jährigen Frauen und Männer mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss zur gesamten gleichaltrigen ständigen Wohnbevölkerung des Kanton Luzern.
Daten
Luzern:
Wohnbevölkerung nach höchster abgeschlossener Ausbildung seit 1990
Schweiz:
Analysen
LUSTAT (2024): Bildungsbericht des Kantons Luzern – Bildungsnutzen
Aktualisiert: 2. April 2026
