Strassenverkehrsdelinquenz

Die physische Sicherheit und der Schutz der Gesundheit gehören zu den Grundbedürfnissen des Menschens, dies gilt auch für den Bereich der Mobilität. Gesetzeswidriges Verhalten im Strassenverkehr gefährdet die eigene Sicherheit und diejenige der anderen Verkehrsteilnehmenden - Verletzte und Todesopfer können die Folge sein.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach rechts

Im Jahr 2020 wurden im Kanton Luzern aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen 564 Fahrausweise pro 100'000 registrierte Personenwagen und Motorräder entzogen. Dies sind weniger als 2004, als mit 784 Ausweisentzügen pro 100'000 registrierte Personenwagen und Motorräder der höchste Wert im Beobachtungszeitraum erreicht worden ist. Im Mittel der drei jüngsten Datenjahre 2018 bis 2020 befindet sich die relative Zahl an Ausweisentzügen wieder auf ähnlichem Niveau wie in den drei Jahren zu Beginn der Referenzperiode.

Schweizweit wurden 544 Fahrausweise pro 100'000 registrierte Personenwagen und Motorräder wegen Geschwindigkeitsübertretungen entzogen (2020).

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach unten

Der Bund trifft im Rahmen seiner Zuständigkeiten Massnahmen zum Schutz der Gesundheit.

Wünschenswert ist ein Rückgang des gesetzeswidrigen Verhaltens im Strassenverkehr.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit gelber Scheibe

Es ist keine wesentliche Veränderung zu beobachten. Erwünscht wäre eine Abnahme.

Der Wert des Indikators für ein Jahr hängt auch von der Anzahl der durchgeführten Kontrollen ab. Sich verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen können die Zahl der Ausweisentzüge ebenfalls beeinflussen.

Definition

Der Indikator zeigt den Anteil der Ausweisentzüge aufgrund von Geschwindigkeitsübertretung im Verhältnis zu den registrierten Personenwagen und Motorrädern im Kanton Luzern.

Daten

Schweiz:

ASTRA (2020): ADMAS Gesamtbericht

Analysen

BFS (2014): Strassenverkehrsdelinquenz und Alkohol. Retrospektive 2001–2012

Aktualisiert: 29. September 2021