Bildungsstand der Bevölkerung
Wissen und Können stellen zentrale individuelle und gesellschaftliche Ressourcen dar. Der Bildungsstand ist ein wichtiger Faktor für persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Er bildet ebenfalls den Grundstock an Humankapital in einer Volkswirtschaft. Mit einer nachobligatorischen Ausbildung (Sekundarstufe II, Tertiärstufe) steigen die beruflichen Chancen, während die Risiken der Armut und der mangelhaften sozialen Integration minimiert werden. Eine nachobligatorische Ausbildung gilt zudem als wichtige Grundlage für die Teilnahme am lebenslangen Lernen.
Beobachtete Entwicklung
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Im Jahr 2024 verfügten 89 Prozent der Stadtluzerner Wohnbevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren über einen Abschluss auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe (Kanton Luzern: 88%). 11 Prozent dieser Altersgruppe hatte 2024 keine nachobligatorische Ausbildung abgeschlossen (Kanton Luzern: 12%); im Jahr 2015 hatte dieser Anteil noch bei 16 Prozent gelegen (Kanton Luzern: 15%). Einen Anstieg gab es seither vor allem bei Personen mit einem Tertiärabschluss. Hatten im Jahr 2015 noch 46 Prozent der 25- bis 64-Jährigen über einen Abschluss auf der Tertiärstufe verfügt, war dies im Jahr 2024 bei 58 Prozent der Fall. Verglichen mit dem Jahr 2015 zeigt sich eine wesentliche Zunahme des Bildungsstands der Stadtluzerner Wohnbevölkerung. |
Definition
Die Kennzahl zeigt das Verhältnis der 25- bis 64-jährigen Frauen und Männer mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss zur gesamten gleichaltrigen ständigen Wohnbevölkerung des Kanton Luzern.
Daten
Stadt Luzern:
Wohnbevölkerung nach höchster abgeschlossener Ausbildung
Kanton Luzern:
Wohnbevölkerung nach höchster abgeschlossener Ausbildung
Analysen
Kantonaler Indikator: Bildungsstand
Aktualisiert: 2. April 2026
