Szenarien

Sie interessieren sich für zukünftige Entwicklungen? Sie brauchen Szenarien zu den Themen Bevölkerung oder öffentlichen Finanzen? Szenarien schreiben Entwicklungen für die nahe Zukunft fort. Dafür schätzen wir für Sie die zukünftigen Entwicklungen unter der Annahme von bestimmten Einflussgrössen mathematisch. Mit Szenarien kann beispielswiese den Fragen nachgegangen werden, wie viele Lernende in den nächsten Jahren in die obligatorische Schule eintreten werden. Untenstehend finden Sie eine Auswahl von Referenzprojekten.

Kantonale Bevölkerungsszenarien

LUSTAT erstellt in Zusammenarbeit mit kantonalen Fachexperten Bevölkerungsszenarien für den Kanton Luzern und dessen Gemeinden. LUSTAT greift dafür auf eigens entwickelte Modellrechnungen zurück, die kantons- und gemeindespezifische Gegebenheiten berücksichtigen. Berechnet wird ein Referenzszenario, das auf dem mittleren Szenario (AR-00-2015) des Bundesamts für Statistik basiert. Die aktuellsten Szenarien (Stand Oktober 2018) schätzen die künftige Entwicklung der ständigen Wohnbevölkerung für die Jahre 2018 bis 2045 voraus.

Die Szenarien können nach Regionen, Gemeinden, Alter, Geschlecht und Heimat (CH-Bevölkerung/ausländische Bevölkerung) differenziert berechnet werden.

Bildungsszenarien

LUSTAT erstellt in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten des Bildungs- und Kulturdepartements kantonale Bildungsszenarien für die obligatorischen Schulstufen und die Sekundarstufe II. Die berechneten Bestände liegen nach Schulstufe (z.B. Primarstufe), Schulbildungsjahr (z.B. 1. Klasse) und Heimat (Schweizer/innen, Ausländer/innen) der Lernenden differenziert vor. Die aktuellen LUSTAT-Bildungsszenarien (Stand Dezember 2018) schätzen die zukünftigen Luzerner Lernendenbestände (Anzahl Lernende) der Jahre 2018 bis 2045.

Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf die öffentlichen Finanzen

In einer im Auftrag der Luzerner Regierung erstellten Studie zeigt LUSTAT mögliche Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen für den Kanton und die Gemeinden bis 2030 auf. Die Berechnungen sind in den Planungsbericht des Regierungsrats „Demografieabhängige Langfristperspektiven der öffentlichen Finanzen“ eingeflossen.