Erhebungen und Datenquellen
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Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE)
Das BFS führt seit 1991 eine Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) durch. Bis 2009 fand die Erhebung im Jahresrhythmus statt, seit 2010 wird sie vierteljährlich wiederholt. Die Hauptaufgabe der SAKE besteht in der Erfassung der Erwerbsstruktur und des Erwerbsverhaltens der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz. Die strikte Anwendung internationaler Definitionen erlaubt die Berechnung von international vergleichbaren Arbeitsmarktindikatoren.
Grundgesamtheit der SAKE ist die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz im Alter ab 15 Jahren. Die SAKE ist eine Stichprobenerhebung bei Personen, deren Adressen nach dem Zufallsprinzip aus dem Stichprobenregister des BFS entnommen wurde. Dieses Register enthält die Daten der amtlichen Personenregister, namentlich der kommunalen und kantonalen Einwohnerregister.
Die Stichprobe beträgt schweizweit jährlich rund 120'000 Interviews. Die Teilnehmenden werden innerhalb von anderthalb Jahren viermal befragt. Von 1991 bis 2020 war die SAKE eine telefonische Erhebung. Seit 2021 ist sie eine MixedMode-Befragung (per Internet/per Telefon), wobei die Internet Erhebung bevorzugt wird.
Die Stichprobengrösse des Bundes ist auf repräsentative Aussagen auf Stufe der sieben Schweizer Grossregionen ausgelegt. Für stärker regionalisierte Auswertungen muss die Stichprobe aufgestockt werden. Im Kanton Luzern wurde die Stichprobe der Erhebungsjahre 2010 bis 2015 aufgestockt. Seither findet keine Aufstockung der Stichprobe mehr statt, so dass die Auswertungsmöglichkeiten der Daten ab 2016 stark limitiert sind.
