Sozialhilfe in der Zentralschweiz 2018

Weniger unterstützte Personen in der Zentralschweiz

2018 wurden in der Zentralschweiz 15'358 Personen mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstützt. Die Zahl der Zentralschweizer Sozialhilfebeziehenden hat damit im Vergleich zum letzten Jahr um 3,3 Prozent abgenommen (2017: 15'883). Am stärksten ist die Abnahme in den Kantonen Obwalden, Uri und Luzern. In Nidwalden und Zug blieben die Zahlen konstant und einzig im Kanton Schwyz ist eine Zunahme zu verzeichnen.

Der Kanton Luzern weist die deutlich höchste Sozialhilfequote der Zentralschweizer Kantone auf (2,4%). Der Kanton Zug folgt mit einer Quote von 1,7 Prozent. Darauf folgen die Kantone Schwyz (1,4%), Uri (1,2%), Obwalden (1,1%) und Nidwalden (0,9%). Die kantonalen Unterschiede gehen hauptsächlich auf demografische Strukturen zurück, wobei der Urbanisierungsgrad respektive die Bevölkerungsdichte in urbanen Räumen eine wichtige Rolle spielt. Die Sozialhilfequote für die Zentralschweiz liegt mit 1,9 Prozent unter derjenigen der Gesamtschweiz (2017: 3,3%). Sie ist zum ersten Mal seit 2011 gesunken (2017: 2,0%).

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David von Holzen

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