Rund 44'900 Luzerner Patientinnen und Patienten waren im Jahr 2023 in einem inner- oder ausserkantonalen Spital in stationärer Behandlung. Da 21,1 Prozent dieser Personen im Laufe des Jahres mehr als einmal hospitalisiert waren, wurden 2023 rund 59'400 stationäre Spitalaufenthalte von Luzernerinnen und Luzernern gezählt. 18,5 Prozent dieser Spitalaufenthalte erfolgten ausserhalb des Kantons Luzern.
Knapp 9 von 10 Spitalaufenthalte der Luzerner/innen erfolgten 2023 in der Akutsomatik; zur Hauptkostenstelle Psychiatrie zählten 6,1 Prozent und zum Spital-Leistungsangebot Rehabilitation 4,8 Prozent. Insgesamt war die Zahl der Luzerner/innen, die den Kanton für eine stationäre Behandlung verliessen, kleiner als jene der ausserkantonalen Patienten/-innen in den Luzerner Spitälern. Dieses Verhältnis zeigte sich in der Akutsomatik. Im Bereich der Psychiatrie und der Rehabilitation war die Abwanderung von Luzerner Patientinnen und Patienten grösser als die Zuwanderung von ausserkantonalen Patientinnen und Patienten.
Die altersstandardisierte Hospitalisierungsrate betrug 2023 137 Hospitalisierungen pro 1'000 Luzerner/innen. Abgesehen vom Pandemie-Jahr 2020 ist dies der zweittiefste Wert in den vergangenen zehn Jahren (2014: 144).
Rund 35'500 Patienten/-innen waren 2023 unter 65 Jahre alt, 23'900 Patienten/-innen 65 Jahre oder älter. Bei den Patienten/-innen ab 65 Jahren entsprach das Wachstum der Hospitalisierungen im Vergleich zu 2014 mit rund 22 Prozent dem Bevölkerungsanstieg in dieser spezifischen Altersgruppe.
Bei den unter 65-jährigen Luzernerinnen und Luzernern nahm die Bevölkerung im selben Zeitraum um 7,2 Prozent zu. Die Zahl der stationären Hospitalisierungen dieser Altersgruppe blieb im Vergleich zu 2014 nahezu unverändert, was unter anderem auf die Verlagerung von stationären Behandlungen in den ambulanten Bereich hinweist.
LUSTAT Statistik Luzern / 26. November 2024 / Autorin: Agnes Zwimpfer