Konjunktur 2. Quartal 2026 – Baugewerbe

Unveränderte Lage im Baugewerbe

Anfang Juli, nach Ende des 2. Quartals 2026, beurteilten 64 Prozent der befragten Luzerner Bauunternehmen ihre Geschäftslage als "gut", 2 Prozent als "schlecht" und 34 Prozent als "befriedigend". Mit dem daraus resultierenden Saldo von 61 Punkten beurteilten die Luzerner Bauunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage wie im letzten Quartal (Saldo: 61 Punkte). Auch gesamtschweizerisch bewerteten die Bauunternehmen ihre Geschäftslage als "gut" (Saldo: 52 Punkte), wenngleich etwas weniger ausgeprägt als im Kanton Luzern.

Die Beschäftigtenzahl stufte das Luzerner Baugewerbe Anfang Juli wie im Vorquartal als "zu niedrig" ein (Saldo: –24 Punkte). Schweizweit wurde der Personalbestand im Baugewerbe ebenfalls als "zu niedrig" eingestuft (Saldo: −19 Punkte).

Mangel an Arbeitskräften weiterhin bedeutsam

Den Mangel an Arbeitskräften nannten Anfang Juli 65 Prozent der befragten Luzerner Bauunternehmen als Leistungshemmnis. Im Vorjahresquartal waren es gar 71 Prozent gewesen. Der Arbeitskräftemangel bleibt somit im Luzerner Baugewerbe das mit Abstand am häufigsten genannte Leistungshemmnis – dies auch schweizweit, wo es Anfang Juli von der Hälfte (50%) der befragten Bauunternehmen beklagt wurde.

Unveränderte Geschäftslage erwartet

Eine deutliche Mehrheit der befragten Luzerner Bauunternehmen erwartete Anfang Juli für die Zeit bis zum Jahresende eine unveränderte Geschäftslage (83%). 12 Prozent gingen von einer Verbesserung und 5 Prozent von einer Verschlechterung aus. Entsprechend wurde auch unter dem Strich mit einer unveränderten Geschäftslage gerechnet (Saldo: 7 Punkte). Auf Ebene Gesamtschweiz gingen die Bauunternehmen ebenfalls von einer unveränderten Geschäftslage bis Ende Jahr aus (Saldo: 7 Punkte).

Für die Zeit bis Ende September erwarteten die Luzerner Bauunternehmen Anfang Juli eine "gleichbleibende" Nachfrage (Saldo: 0 Punkte). Diese Erwartung deckte sich weitgehend mit jener im gesamtschweizerischen Baugewerbe (Saldo: 8 Punkte). Schweizweit rechnete das Baugewerbe für denselben Zeitraum zudem mit einer unveränderten Bautätigkeit (Saldo: 9 Punkte). Diesbezüglich fielen zwar die Urteile im Kanton Luzern unter dem Strich fast identisch aus (Saldo: 10 Punkte), zeigten aber äusserst knapp eine erwartete Steigerung an. Weiter wurde für die Zeit bis Ende September mit unveränderten Preisen (Saldo LU: 6 Punkte, CH: 9 Punkte) gerechnet. Für den gleichen Zeitraum antizipierten die Luzerner Bauunternehmen eine unveränderte Beschäftigtenzahl (Saldo: 8 Punkte). Schweizweit wurde tendenziell eine Zunahme der Beschäftigtenzahl erwartet (Saldo: 12 Punkte).

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