Wertschöpfungsintensive Branchen

Die Innovationskraft und Standortqualität einer Region kann unter anderem an der Entwicklung der Beschäftigung in Branchen mit hohem Anteil an wertschöpfungsintensiven Unternehmen abgelesen werden (z.B. High-Tech- oder wissensintensive Branchen). Eine hochentwickelte Volkswirtschaft ist auf innovative und wertschöpfungsintensive Unternehmen angewiesen. Solche Firmen benötigen für ihre Leistungserstellung in besonderem Mass spezialisiertes Wissen.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach rechts

Im Jahr 2017 sind im Kanton Luzern 43,2 Prozent aller Beschäftigten (VZÄ) in einer wertschöpfungsintensiven Branche tätig. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahr minim gesunken (2016: 43,3%). In der gesamten Schweiz liegt dieser Wert mit 48,6 Prozent jedoch deutlich höher (Zentralschweiz: 44,1%).

Definition

Die Kennzahl beschreibt den Anteil der Beschäftigten (gemessen in Vollzeitäquivalenten) der High-Tech- sowie der wissensintensiven Branchen am Total der Beschäftigten im Kanton Luzern. Die Unterteilung erfolgt nach Wirtschaftsabschnitten gemäss NOGA-Definition. Zur High-Tech-Branche werden Unternehmen der folgenden Branchen gezählt (Noga 2008): 20, 21, 26–30, 254 und 325. Zu den wissensintensiven Branchen gehören folgende Branchen (Noga 2008): 58–66, 69–75, 84–93.

Neutrale Pfeilrichtung bei einer jährlichen Veränderung des Anteils Beschäftigter in wertschöpfungsintensiven Branchen am Gesamtbestand aller Beschäftigten im Kanton Luzern zwischen –0,1 und +0,1 Prozentpunkten.

Daten

Schweiz:

Wirtschaftsstruktur und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Wissensintensive Dienstleistungen und High-Tech-Branchen (BFS, Regionale Disparitäten)

Analysen

Staatssekretariat für Wirtschaft (2017): Die Entwicklung der Innovationstätigkeit in der Schweizer Wirtschaft 1997–2014