KMU-Anteil

Von der Bäckerei über den Maschinenhersteller bis zum IT-Start-up – die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) spielen für die Schweizer Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Sie bilden die überwältigende Mehrheit der Unternehmen und stellen zwei Drittel der Arbeitsplätze in der Schweiz. Die KMU tragen wesentlich zur unternehmerischen Kreativität, zum Wirtschaftswachstum und zum nationalen Wohlstand bei. Eine Region mit hohem Anteil von kleinen und mittleren Unternehmen profitiert von der Diversifizierung der Tätigkeiten und ist weniger von einem oder mehreren Grossunternehmen abhängig.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach unten

Rund 99 Prozent aller Unternehmen sind entweder Mikro-, Klein- oder mittelgrosse Unternehmen und gehören somit zu den KMU. Das gilt sowohl für den Kanton Luzern als auch für die Zentralschweiz und die Gesamtschweiz.

Bei der Beschäftigung ist die Bedeutung der KMU kleiner. Im Jahr 2017 arbeiten im Kanton Luzern 70 Prozent aller Beschäftigten in einem KMU und 30 Prozent in einem Grossunternehmen. Der Anteil der Beschäftigten in Grossunternehmen hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen.

Definition

Die Unternehmen werden abhängig von ihrer Grösse in Mikro- (< 10 Vollzeitäquivalente), Klein- (10 bis < 50 Vollzeitäquivalente), Mittel- (50 bis < 250 Vollzeitäquivalente) und Grossunternehmen (250+ Vollzeitäquivalente) unterteilt. Der KMU-Anteil entspricht dem Anteil der Unternehmen mit < 250 Beschäftigten am Total der marktwirtschaftlichen institutionellen Einheiten.

Neutrale Pfeilrichtung bei einer jährlichen Veränderung des Anteils Beschäftigter in KMUs am Total der Beschäftigten im Kanton Luzern zwischen –0,1 und +0,1 Prozentpunkten.

Daten

Kanton Luzern:

Marktwirtschaftliche Unternehmen nach Unternehmensgrösse

Schweiz:

Kleine und mittlere Unternehmen (BFS)

Analysen

Bundesamt für Statistik (2018): Struktur der Schweizer KMU 2016