Bruttoinlandprodukt

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist die Referenzgrösse zur Messung der wirtschaftlichen Leistung. Mit ihm können die wirtschaftlichen Entwicklungsstufen einzelner Regionen gemessen und miteinander verglichen werden.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach oben

Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf liegt im Kanton Luzern mit 66'611 Franken im Jahr 2016 sowohl deutlich unterhalb des Zentralschweizer BIP pro Kopf (78'336 Fr.) als auch unterhalb des Gesamtschweizer BIP pro Kopf (78'869 Fr.).

Die jährlichen Wachstumsraten des Bruttoinlandprodukts sind zwischen 2010 und 2016 im Kanton Luzern – wie in der gesamten Zentralschweiz – meist höher als in der Gesamtschweiz.

2016 betrug der Anteil des Kantons Luzern am gesamtschweizerischen BIP 4,0 Prozent, an jenem der Zentralschweiz 42,9 Prozent.

Definition

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen, soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden – also die sogenannte Wertschöpfung.

Das BIP pro Kopf drückt die Wirtschaftsleistung eines Landes oder einer Region in Bezug zur jeweiligen Bevölkerungsstärke aus. Das BIP wird zu laufenden Preisen sowie zu Preisen des Vorjahres berechnet. Die Wirtschaftsentwicklung kann so frei von Preiseinflüssen dargestellt werden.

Neutrale Pfeilrichtung bei einer jährlichen Veränderung des kantonalen BIP pro Kopf zwischen –1,0 Prozent und +1,0 Prozent.

Daten

Luzern:

Regionales Bruttoinlandprodukt seit 2008

Schweiz:

Bruttoinlandprodukt, Kantonsübersicht

Bruttoinlandprodukt (BFS)