Museumsbesuche

Museen sind Teil des kulturellen Freizeit- und Bildungsangebots einer Stadt und tragen zu ihrer Bekanntheit und Attraktivität bei ­ mit entsprechender Bedeutung für den Tourismus. Die Zahl der Museumsbesuche pro Kopf ist ein Indikator, der auf die Bedeutung der Museumslandschaft für die Stadt hinweist.

Statistischer Kommentar

Um das Jahr 2011 haben die Museen der Stadt Luzern unter allen Vergleichsstädten im Verhältnis zur Einwohnerzahl am meisten Besucherinnen und Besucher angezogen, nämlich 11 Museumsbesuche je Einwohnerin und Einwohner oder ­ in absoluten Werten ­ 853'000 Personen. Das Verkehrshaus der Schweiz war dabei der grösste Publikumsmagnet; 60 Prozent der Museumsbesuche in Luzern verbuchte das Verkehrshaus. Aber auch der Gletschergarten, das Bourbaki-Panorama, das Naturmuseum und die Kunstsammlungen erfreuten sich eines grossen Zustroms.

Im Vergleich lockten die Schweizer Städte um das Jahr 2011 durchschnittlich mehr Interessierte in ihre Museen als die ausgewählten ausländischen Städte. Unter den ausländischen Vergleichsstädten zählte das deutsche Potsdam die meisten Museumsbesuche pro Einwohnerin und Einwohner. Die Partnerstadt von Luzern hat eine Vielzahl an Museen mit einer grossen Themenbreite sowie Gemäldesammlungen und mehrere Gedenkstätten zu bieten. Unter den Schweizer Städten meldeten neben Luzern auch Basel, das über eine hohe Dichte an Museen verfügt, sowie Bern und Winterthur viele Museumseintritte im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Zürich wies um das Referenzjahr einen vergleichsweise tiefen Wert aus.

Definition

Der Indikator Museumsbesuche bezeichnet die Zahl der Besucherinnen und Besucher der Museen innerhalb der Stadtgrenzen pro Kalenderjahr und pro Einwohnerin und Einwohner.