Subjektives Sicherheitsempfinden

Sicherheit gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Das Sicherheitsempfinden hängt nicht allein von den vorhandenen Gefahrenquellen oder Bedrohungen ab, sondern auch vom subjektiven Empfinden. Das Gefühl von Sicherheit trägt zur Lebensqualität bei.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach rechts

Im Jahr 2015 fühlen sich 79,8 Prozent der Luzerner Bevölkerung nachts in ihrer Wohnungsumgebung sicher. Im Vergleich zu 2009 hat sich der Anteil nicht wesentlich verändert.

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach oben

Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen. Kanton und Gemeinden beachten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, dass Würde, Rechte und Freiheiten der Menschen geschützt werden und dass die öffentliche Ordnung gewahrt bleibt.

Wünschenswert wäre entsprechend eine Zunahme des Anteils der sich nachts sicher fühlenden Personen.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit gelber Scheibe

Es ist keine wesentliche Veränderung zu beobachten. Erwünscht wäre eine Zunahme.

Definition

Der Indikator erfasst das subjektive Sicherheitsempfinden von Personen der ständigen Wohnbevölkerung im Alter zwischen 15 und 79 Jahren im eigenen Wohngebiet während der Nacht; tagsüber fühlen sich beinahe alle Personengruppen im Kanton Luzern sicher. Folgende Antwortmöglichkeiten konnten gewählt werden: "aus Sicherheitsgründen nie alleine unterwegs", "überhaupt nicht sicher", "eher nicht sicher", "eher sicher" und "sehr sicher". Ausgewiesen werden die Antworten "eher sicher" und "sehr sicher".

Daten

Luzern:

Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung

Schweiz:

Sicherheitsgefühl nachts (FORS, Sozialbericht 2016)

Gefühl der Sicherheit (BFS, Integration)

Analysen

LUSTAT (2016): Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung 2015

LUSTAT (2014): Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung 2013