Einsamkeit

Soziale Kontakte und Beziehungen sind zentrale Ressourcen für das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Lebenserwartung. Gefühlte Einsamkeit ist der subjektive Ausdruck eines Mangels an sozialen Kontakten und kann – insbesondere wenn das Gefühl andauert – gesundheitliche Auswirkungen haben. Soziale Isolation geht nicht nur mit eingeschränkten privaten Austauschmöglichkeiten einher, sondern auch mit einem empfundenen Mangel an emotionaler Bindung, Wärme oder Trost.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach oben

Der Anteil Personen, die manchmal bis sehr häufig Einsamkeitsgefühle verspüren, liegt 2017 bei 34,1 Prozent. Im Vergleich zu 2002 hat sich dieser Anteil wesentlich erhöht.

Schweizweit beträgt der Anteil der sich einsam fühlenden Personen 38,6 Prozent.

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

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Die Eidgenossenschaft fördert die gemeinsame Wohlfahrt, die nachhaltige Entwicklung, den inneren Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt des Landes. Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind.

Wünschenswert ist ein abnehmender Anteil der Personen mit Einsamkeitsgefühlen.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

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Die Zunahme des Anteils der Personen mit Einsamkeitsgefühlen wird negativ beurteilt. Erwünscht wäre eine Abnahme.

Definition

Der Indikator zeigt den Anteil der Personen ab 15 Jahren, die manchmal bis sehr häufig Einsamkeitsgefühle verspüren.

Daten

Schweiz:

Soziale Unterstützung: Einsamkeitsgefühl (BFS, Integrationsindikatoren)

Analysen

Obsan (2014): Soziale Ressourcen als Gesundheitsschutz