Einbürgerungen

Die Integration aller Bevölkerungsgruppen ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Die Einbürgerung ist Ausdruck der staatsbürgerlichen Integration und ermöglicht erst die volle politische Partizipation. Die Einbürgerungsquote widerspiegelt einerseits die Integrationsbereitschaft ausländischer Personen, weil die Einbürgerung mit Auflagen verbunden ist. Anderseits zeigt sich in der Einbürgerungspraxis auch die Bereitschaft der schweizerischen Gesellschaft, ausländische Personen politisch zu integrieren.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach oben

Im Jahr 2017 erhielten 2,5 Prozent der ausländischen Wohnbevölkerung im Kanton Luzern das Schweizer Bürgerrecht. Im Mittel der drei jüngsten erhobenen Jahre 2015 bis 2017 ist die Einbürgerungsziffer wesentlich höher als im Mittel der Jahre 1991 bis 1993 zu Beginn der Referenzperiode.

Schweizweit beträgt die Einbürgerungsziffer 2,3 Prozent (2017).

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach oben

Das Integrationsleitbild des Kantons Luzern beurteilt steigende Einbürgerungszahlen als Hinweis auf eine weitverbreitete gute Integration der Migrationsbevölkerung.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit grüner Scheibe

Die langfristige Zunahme der Einbürgerungsziffer wird entsprechend positiv beurteilt.

Definition

Die rohe Einbürgerungsziffer zeigt den Anteil derjenigen Personen, die in einem bestimmten Kalenderjahr das Schweizer Bürgerrecht erworben haben, an der Anzahl der ausländischen Personen mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung (B- oder C-Ausweis) zu Beginn des selben Kalenderjahres.

Daten

Schweiz:

Erwerb des Schweizer Bürgerrechts, Doppelbürgerschaft (BFS, Migration und Integration)

Rohe Einbürgerungsziffer (BFS, Migration und Integration)