Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Frauen

Die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben spielt bei der Gleichstellung von Frauen und Männern eine wichtige Rolle, weil sie eine Brücke zwischen zwei geschlechtsspezifisch geprägten Lebensbereichen schlägt. Der Indikator zeigt das Ausmass an, in dem Frauen neben der Rolle der Mutter und Erzieherin auch jene der Berufstätigen besetzen.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach rechts

Im Jahr 2017 arbeiten 22,9 Prozent aller Mütter mit Kind/ern im Vorschulalter in einem grösseren Teilzeitpensum (50–89%). Der Anteil hat sich gegenüber 2010 nicht wesentlich verändert.

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach oben

Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit.

Wünschenswert ist entsprechend aus sozialer Perspektive die Zunahme des Anteils der erwerbstätigen Mütter mit einem grossen Teilzeitpensum.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit gelber Scheibe

Es ist keine wesentliche Veränderung zu beobachten. Erwünscht wäre eine Zunahme.

Definition

Der Indikator zeigt den Anteil der Frauen mit Kind/ern unter 7 Jahren, die ein Arbeitspensum von 50 bis 89 Prozent innehaben, an allen Müttern mit Kind/ern derselben Altersgruppe.

Daten

Schweiz:

Erwerbsbeteiligung von Müttern und Vätern (BFS, Gleichstellung von Frau und Mann)

Analysen

LUSTAT (2013): Sozialbericht des Kantons Luzern 2013 (vgl. Kap. 8 Familien)