Chancengerechtigkeit

Chancengerechtigkeit bezeichnet die gerechte Verteilung von Zugangs- und Lebenschancen. Dazu gehört auch das Verbot der Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes. Die berufliche Stellung determiniert diese Chancen bis zu einem gewissen Grad, weil sie zum Beispiel das Lohnniveau, die mögliche weitere Entwicklung im Berufsleben oder den gesellschaftlichen Status definiert.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach oben

Im Jahr 2017 sind 32,4 Prozent aller Erwerbstätigen in leitender Funktion Frauen. Im Vergleich zu 2010 ist eine wesentliche Zunahme zu beobachten, die jedoch noch innerhalb des statistischen Unschärfebereichs liegt. Sie ist deshalb nicht als eindeutige Entwicklung zu interpretieren.

Schweizweit besetzen Frauen 36,1 Prozent aller leitenden Funktionen (2018).

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach oben

Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit.

Wünschenswert ist die Zunahme des Frauenanteils unter den Erwerbstätigen in leitender Funktion.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit grauer Scheibe

Die beobachtete Zunahme liegt innerhalb des statistischen Unschärfebereichs, sodass zur Zeit keine statistisch gesicherte eindeutige Beurteilung vorgenommen werden kann.

Definition

Der Indikator zeigt den Anteil der Frauen in leitender Funktion am Total aller Erwerbstätigen in leitender Funktion.

Der angegebene Schweizer Vergleichswert beruht auf der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung des BFS.

Daten

Schweiz:

Berufliche Stellung (BFS, Monet)