Bildungsstand

Wissen und Können stellen zentrale individuelle und gesellschaftliche Ressourcen dar. Mit einer nachobligatorischen Ausbildung (Sekundarstufe II, Tertiärstufe) steigen die beruflichen Chancen und die Risiken der Armut und der mangelhaften sozialen Integration werden minimiert. Eine nachobligatorische Ausbildung gilt zudem als Grundlage für die Teilnahme am lebenslangen Lernen.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach oben

86,3 Prozent der Luzerner Wohnbevölkerung im Alter von 25 bis 54 Jahren verfügen 2016 über einen Abschluss auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe. Im Vergleich zu 1990 ist dies eine wesentliche Zunahme, damals betrug der Anteil noch 74,5 Prozent.

Schweizweit verfügen 84,4 Prozent der Bevölkerung über einen nachobligatorischen Bildungsabschluss (2016).

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach oben

Bund und Kanton sorgen gemeinsam im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die hohe Qualität und die Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit grüner Scheibe

Die Zunahme des Bevölkerungsanteils mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss ist entsprechend eine positiv zu beurteilende Entwicklung.

Definition

Der Indikator zeigt das Verhältnis der 25- bis 54-jährigen Frauen und Männer mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss (Sekundarstufe II, Tertiärstufe) zur gesamten gleichaltrigen ständigen Wohnbevölkerung.

Daten

Schweiz:

Wirkung: Bildungsstand der Bevölkerung (BFS, Bildungssystem Schweiz)

Bildungsstand (BFS, Indikatoren Wohlfahrtsmessung)

Analysen

LUSTAT (2013): Sozialbericht des Kantons Luzern 2013 (vgl. Kap. 2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Bildungszugang)