Angst vor Arbeitsplatzverlust

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen, dies gilt auch bezüglich des Arbeitsplatzes. Die Gewissheit, dass bei angemessener Leistung keine Gefahr besteht, den Arbeitsplatz zu verlieren, ist dem Wohlbefinden zuträglich und fördert die Lebensqualität. Unsichere Anstellungsverhältnisse oder eine Kündigung können Existenzängste hervorrufen.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach rechts

Im Jahr 2015 fürchten 6,6 Prozent der Luzerner Bevölkerung, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Damit hat sich der Anteil gegenüber dem Jahr 2009, als die Finanz- und Wirtschaftskrise in der Schweiz ihren Höhepunkt erreichte, nicht wesentlich verändert.

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach unten

Bund und Kanton setzen sich in Ergänzung zu persönlicher Verantwortung und privater Initiative dafür ein, dass erwerbsfähige Personen ihren Lebensunterhalt durch Arbeit zu angemessenen Bedingungen bestreiten können.

Wünschenswert ist die Abnahme des Anteils der Personen, die Angst vor einem Verlust des Arbeitsplatzes haben.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit gelber Scheibe

Es ist keine wesentliche Veränderung zu beobachten. Erwünscht wäre eine Abnahme.

Definition

Der Indikator zeigt den Anteil der erwerbstätigen Personen im Alter von 15 und 79 Jahren, die fürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Skalenwerte der subjektiven Einschätzung dieser Wahrscheinlichkeit reichen von 0 (= sehr niedrig) bis 10 (= sehr hoch). Ausgewiesen wird der Anteil mit Antworten zwischen 7 und 10.

Daten

Luzern:

Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung

Analysen

LUSTAT (2016): Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung 2015

LUSTAT (2012): Ergebnisse der Einwohnerbefragung 2011

LUSTAT (2010): Einwohnerbefragung 2009