Bildungsstand

Wissen und Können stellen zentrale individuelle und gesellschaftliche Ressourcen dar. Der Bildungsstand ist ein wichtiger Faktor für persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Er bildet ebenfalls den Grundstock an Humankapital in einer Volkswirtschaft. Mit einer nachobligatorischen Ausbildung (Sekundarstufe II, Tertiärstufe) steigen die beruflichen Chancen, während die Risiken der Armut und der mangelhaften sozialen Integration minimiert werden. Eine nachobligatorische Ausbildung gilt zudem als wichtige Grundlage für die Teilnahme am lebenslangen Lernen.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach rechts

Im Jahr 2016 beträgt der Anteil der 25- bis 54-jährigen Wohnbevölkerung mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss 86,3 Prozent. Dieser Wert hat sich gegenüber 2010 (84,1%) nicht wesentlich verändert.

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach oben

Wünschenswert ist eine Zunahme des Bevölkerungsanteils mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit gelber Scheibe

Es ist keine wesentliche Veränderung zu beobachten. Erwünscht wäre eine Zunahme.

Definition

Der Indikator zeigt das Verhältnis der 25- bis 54-jährigen Frauen und Männer mit einem nachobligatorischen Bildungsabschluss zur gesamten gleichaltrigen ständigen Wohnbevölkerung des Kanton Luzern.

Daten

Luzern:

Wohnbevölkerung nach höchster abgeschlossener Ausbildung seit 1990

Schweiz:

Bildungsstand

Analysen

LUSTAT (2016): Bildungsbericht des Kantons Luzern 2016 (vgl. Kap. 3B Gesellschaftlicher Nutzen von Bildung)