Sonderschulung innerhalb der Regelklasse

Kinder und Jugendliche mit einer geistigen, körperlichen, sprachlichen Behinderung oder mit einer Hör-, Seh- oder Verhaltensbehinderung können so sehr beeinträchtigt sein, dass sie eine Sonderschulung benötigen. Diese Sonderschulung erfolgt wenn immer möglich integrativ, das heisst, innerhalb der Regelklasse. Ziel ist die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung der Lernenden.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach oben

Im Jahr 2018 besuchen rund 540 Kinder eine integrative Sonderschulung. Der Anteil der Lernenden mit integrativer Sonderschulung gemessen an allen Lernenden mit einer sonderpädagogischen Massnahme beträgt 38,6 Prozent. Seit 2008 (10,2%) hat die Quote der Lernenden mit integrativer Sonderschulung stetig zugenommen.

Angestrebte Entwicklung und Beurteilung

Quadrat mit Pfeil nach oben

Der Anteil der Lernenden in der integrativen Sonderschulung soll zunehmen.

Die Beurteilung erfolgt aufgrund folgender Kriterien:

Kreis mit grüner Scheibe

Die Zunahme der integrativ unterrichteten Sonderschullernenden wird positiv beurteilt.

Definition

Der Indikator misst den Anteil der Lernenden mit einer integrativen Sonderschulung an der Gesamtzahl der Lernenden mit einer Sonderschulmassnahme. Grundgesamtheit bilden sämtliche Lernende mit Wohnort und Schulort im Kanton Luzern, inkl. Lernende mit Sonderschulbesuch an einer privaten Regelschule.

Analysen

LUSTAT (2016): Bildungsbericht des Kantons Luzern 2016 (vgl. Kapitel 4B Sonderschulung)