Erwerbsbeteiligung

Bildung fördert die Teilnahme am Erwerbsleben, die ihrerseits Karriere- und Einkommensmöglichkeiten eröffnet. In der Regel bewegen sich Personen mit einem höheren Ausbildungsabschluss häufiger auf dem Arbeitsmarkt als Personen mit einem tieferen Abschluss. Die Höhe der Bildungsqualifikation wirkt sich zudem auf die Beschäftigungssicherheit aus.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach rechts

Im Jahr 2017 beträgt die Erwerbsquote im Kanton Luzern 84,2 Prozent. Gegenüber 2010 hat sich die Erwerbsquote nicht wesentlich verändert (2010: 81,9%).

Bei Personen, die über einen Abschluss auf Tertiärstufe verfügten, liegt die Erwerbsquote im Jahr 2017 bei 92,8 Prozent, bei der Bevölkerung mit höchstem Bildungsabschluss auf Sekundarstufe II bei 86,3 Prozent und bei Personen mit höchstem Bildungsabschluss auf Sekundarstufe I bei 65,7 Prozent.

Definition

Die Erwerbsquote zeigt das Verhältnis der Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren zur Bevölkerung derselben Altersgruppe (Nettoerwerbsquote). Erwerbspersonen sind Personen, die entweder erwerbstätig oder erwerbslos sind. Als erwerbstätig gilt eine Person, die mindestens eine Stunde pro Woche einer bezahlten Arbeit nachgeht; als erwerbslos, wer nicht erwerbstätig, aber auf der Suche nach einer Erwerbsarbeit ist. Das Bildungsniveau wird abgebildet über den höchsten Ausbildungsabschluss (Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Tertiärstufe).

Daten

Luzern:

Erwerbspersonen, Nichterwerbspersonen und Erwerbsquote nach Geschlecht seit 1990

Schweiz:

Arbeitsmarktstatus

Analysen

LUSTAT (2016): Bildungsbericht des Kantons Luzern (vgl. Kap 1B Wirtschaft)