Bruttoinlandprodukt BIP

Bildung ist ein wichtiger Rohstoff der Wissensgesellschaft und steht in direktem Zusammenhang mit der Wirtschaftsleistung einer Volkswirtschaft. Gesamtgesellschaftlich gehen von einem höheren Bildungsstand der Bevölkerung positive wirtschaftliche Impulse aus. Umgekehrt erhöht Wirtschaftswachstum die Nachfrage nach höheren Bildungsqualifikationen.

Beobachtete Entwicklung

Kreis mit Pfeil nach oben

Im Jahr 2016 betrug das Bruttoinlandprodukt pro Kopf im Kanton Luzern 66'611 Franken. Die Wertschöpfung pro Einwohner/in ist damit seit 2008 um 7,9 Prozent angestiegen. Schweizweit lag das Bruttoinlandprodukt bei 78'869 Franken (2016).

Definition

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist ein Mass für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Das BIP misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen, soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden – also die sogenannte Wertschöpfung. Das BIP pro Kopf drückt die Wirtschaftsleistung eines Landes oder einer Region in Bezug zur jeweiligen Bevölkerungsstärke aus.

Daten

Luzern:

Regionales Bruttoinlandprodukt (BIP) seit 2008

Schweiz:

Bruttoinlandprodukt (BFS, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung)

Analysen

LUSTAT (2016): Bildungsbericht des Kantons Luzern (vgl. Kap. 1B Nutzen der Bildung)