Pflege im Kanton Luzern 2020

Pflegeleistungen wachsen weiterhin

Die Alterung der Bevölkerung und die steigende Nachfrage nach Pflegeleistungen stellen das Gesundheitswesen vor Herausforderungen. Obwohl die Zahl älterer Luzernerinnen und Luzerner wächst, geht der Anteil der im Heim betreuten Personen zurück. Mehr und mehr lassen sich betagte Menschen ambulant pflegen.

Die Lebenserwartung der Schweizer/innen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dies ist unter anderem auf bessere Lebensbedingungen und den medizinischen Fortschritt zurückzuführen. Gleichzeitig nehmen vor allem bei älteren Menschen chronische Krankheiten zu. Aufgrund dieser Entwicklung wird sowohl die Pflegebedürftigkeit innerhalb der Bevölkerung als auch die damit zusammenhängende Nachfrage nach Leistungen der Langzeitpflege (kurz: Pflege) beeinflusst. Unterschieden werden drei Formen der Pflege: die informelle Pflege durch das persönliche Umfeld zu Hause, die formelle Pflege stationär in einem Heim und die formelle ambulante Pflege (zu Hause wie auch in Tages- oder Nachtstrukturen).

Die Webanalyse "Pflege im Kanton Luzern" befasst sich mit der stationären und der ambulanten Pflege im Kanton Luzern, auch im interkantonalen Vergleich. Im stationären Bereich geht es um die Pflegeheime, im ambulanten Bereich werden die Spitex-Organisationen, die selbständigen Pflegefachpersonen, die Inhouse-Pflege und die Tages- oder Nachtstrukturen betrachtet.

Autorin: Jasmin Farcher / 14. Dezember 2021

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E-Mail: agnes.zwimpfer@lustat.ch

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