Bildung und Kultur

Zahl der Lernenden auf der obligatorischen Schulstufe steigt weiter an

Die Lernenden- und Studierendenzahlen an Bildungsinstitutionen in der Stadt Luzern stiegen im Schul- respektive Studienjahr 2018/2019 gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 37'390 Personen an. 7'743 Lernende besuchten die obligatorischen Schulstufen (2017/2018: 7'589), was einem Höchststand seit dem Schuljahr 2011/2012 entspricht. Von den Lernenden der obligatorischen Schulstufen besuchten 14,2 Prozent den Kindergarten und 3,2 Prozent die Basisstufe. Weitere 46,7 Prozent besuchten die Primarschule, 34,2 Prozent eine Sekundarschule oder ein Gymnasium und 1,7 Prozent der Lernenden wurden an einer separativen Sonderschule unterrichtet.

13'147 Lernende bildeten sich auf der Sekundarstufe II an einer Schule in der Stadt Luzern aus, was gegenüber dem Vorjahr einer Reduktion um 2,4 Prozent entspricht. Die Lernendenzahlen dieser Stufe sinken seit dem Schuljahr 2013/2014. Von allen Lernenden der Sekundarstufe II liessen sich 74,3 Prozent in einer beruflichen Grundbildung und 12,0 Prozent an einer allgemeinbildenden Schule wie einem Gymnasium oder Fachmittelschule ausbilden. Weitere 4,0 Prozent befanden sich in einer Übergangsausbildung für den Berufseinstieg.

16'500 Studierende besuchten im Studienjahr 2018/2019 einen Ausbildungsgang auf der Tertiärstufe (2017/2018: 16'270). Diese umfasst nebst den Studierenden der Universität Luzern, der Pädagogischen Hochschule Luzern und der Hochschule Luzern auch Studierende der Höheren Berufsbildung (Höhere Fachschulen, eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen).

Anteil der Personen mit Tertiärabschluss steigend

Im Jahr 2017 verfügten 42 Prozent der Stadtluzernerinnen und -luzerner ab 25 Jahren über einen Abschluss auf der Tertiärstufe, im Jahr 2010 hatte dieser Anteil noch 32 Prozent betragen. 18 Prozent dieser Altersgruppe hatte 2017 keine nachobligatorische Ausbildung abgeschlossen, im Jahr 2010 lag dieser Anteil noch bei 20 Prozent. Unter den Männern war der Anteil der Personen mit Tertiärabschluss höher als bei den Frauen (49% vs. 37%).

Grossteil der Museen verzeichnen rückläufige Besucherzahlen

Im Jahr 2018 verzeichneten alle Museen in der Stadt Luzern mit Ausnahme der Sammlung Rosengart (+1,8% gegenüber dem Vorjahr) sowie dem Richard-Wagner-Museum (+8,5%) rückläufige Besucherzahlen. 496'147 Besucherinnen und Besucher (–4,5% gegenüber dem Vorjahr) fanden den Weg ins Verkehrshaus, 109'062 in den Gletschergarten (–5,1%) und 42‘500 ins Kunstmuseum (–13,9%). Das Verkehrshaus sowie der Gletschergarten hatten bereits 2017 rückläufige Besucherzahlen ausgewiesen. Das Naturmuseum und das historische Museum konnten die Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr konstant halten.

Kontakt

LUSTAT Statistik Luzern

E-Mail: info@lustat.ch

Telefon: +41 41 228 56 35

Analysen

LUSTAT Jahrbuch Kanton Luzern 2020

Fundierte Wissens- und Entscheidungsgrundlagen

Im vielfältigen Zahlenmarkt funktioniert die öffentliche Statistik als Label, das die Qualität des Produkts vom Anfang bis zum Ende der Produktionskette garantiert.

Das Jahrbuch von LUSTAT 2020 umfasst 11 thematische Bereiche, zum Beispiel zu Bevölkerung, Wirtschaft und Arbeit, Mobilität und Verkehr, soziale Sicherheit, Gesundheit, Bildung und öffentliche Finanzen. Alle Bereiche enthalten neben kommentierten Tabellen und Grafiken auch methodische Hinweise sowie ein Glossar. Weiter vermitteln Gemeinde- und Regionsprofile wichtige statistische Eckwerte zu verschiedenen Raumeinheiten im Kanton Luzern.

LUSTAT Jahrbuch 2020 - Fachbereiche

Basisinformationen

Informationen zur Funktion der öffentlichen Statistik, zum Konzept des statistischen Jahrbuchs sowie zur statistischen Raumgliederung.

LUSTAT Jahrbuch Kanton Luzern 2019

Ein statistisches „Potpourri“

Das LUSTAT Jahrbuch 2019 präsentiert mit seinen grundlegend gleichbleibenden thematischen Elemente in ihrem aktualisierten Zusammenspiel wiederum ein höchst informatives Bild des Kantons Luzern.

Das LUSTAT Jahrbuch 2019 umfasst insgesamt 11 thematische Bereiche, unter anderem zu den Themen Bevölkerung, Wirtschaft und Arbeit, Mobilität und Verkehr, soziale Sicherheit, Gesundheit, Bildung und öffentliche Finanzen. Alle enthalten neben kommentierten Tabellen und Grafiken auch methodische Hinweise sowie ein Glossar. Weiter vermitteln Gemeinde- und Regionsprofile wichtige Eckwerte zu verschiedenen politischen und administrativen Raumeinheiten im Kanton Luzern.