Bau- und Wohnungswesen

Rückgang der öffentlichen und privaten Bauinvestitionen

Die Bauinvestitionen in der Stadt Luzern beliefen sich 2017 auf 415,7 Millionen Franken (–32,6 Mio. Fr. resp. –7,3% gegenüber dem Vorjahr). Der Rückgang gegenüber 2016 ist sowohl auf die Abnahme der privaten (–27,5 Mio. Fr. resp. –7,3%) als auch der öffentlichen Bauinvestitionen zurückzuführen (–5,1 Mio. Fr. resp. –7,4%). Während sich die privaten Bauinvestitionen nach wie vor auf einem hohen Niveau befinden, liegen die öffentlichen Bauinvestitionen auf dem tiefsten Niveau seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1980.

Im Jahr 2017 sind in der Stadt Luzern insgesamt 140 Wohnungen neu erstellt worden (2016: 143). Werden Umbauten, Abbrüche und statistische Bestandesbereinigungen miteingerechnet, verringerte sich der Wohnungsbestand gegenüber 2016 um 80 Einheiten (–0,2%) auf insgesamt 45'804 Wohnungen. Am stärksten nahm der Wohnungsbestand in den Quartieren Hirschmatt/Kleinstatt (–70), Unterlachen/Tribschen (–25) und Altstadt/Wey (–24) ab.

Höchste Leerwohnungsziffer seit 2001

Am 1. Juni 2019 standen in der Stadt Luzern 597 Wohnungen leer. Im Vergleich zum Vorjahr ist die städtische Leerwohnungsziffer von 1,02 auf 1,30 Prozent (provisorisch) angestiegen. Die 1-Prozent-Marke wurde damit nach 2017 und 2018 zum dritten Mal in Folge überschritten. Trotzt des deutlichen Anstiegs lag die Leerwohnungsziffer weiterhin unter derjenigen des Kantons (2019: 1,53%).

Gemessen am Bestand waren grosse Wohnungen am seltensten unbesetzt; bei den Wohnungen mit 6 und mehr Zimmern betrug die Leerwohnungsziffer 0,78 Prozent, bei den 4-Zimmer-Wohnungen 0,96 Prozent. Am häufigsten unbesetzt waren 3-Zimmer- (1,70%) und 2-Zimmer-Wohnungen (1,35%). Bei den Klein- und Kleinstwohnungen mit 1 Zimmer betrug die Leerwohnungsziffer 1,26 Prozent.

Mietpreise liegen über dem kantonalen Mittel

Die monatliche Medianmiete betrug während der Jahre 2013 bis 2017 in der Stadt Luzern 1'280 Franken. Damit lag das Mietniveau der Stadt Luzern über dem kantonalen Durchschnitt (Medianmieten 2017: 1'250 Fr.). Bei den 3- und 4-Zimmer-Wohnungen – den quantitativ bedeutendsten Mietwohnungssegmenten – betrugen die durchschnittlichen monatlichen Medianmieten in der Stadt 1'250 Franken respektive 1'450 Franken (Medianmieten Kanton 2017: 1'210 Fr., bzw. 1'390 Fr.).

Die Höhe der Mieten variierte markant zwischen den jeweiligen Stadtkreisen. Die günstigsten Mietwohnungen mit 4 Zimmern befanden sich in den Jahren 2013 bis 2017 in den Stadtkreisen Littau und Linkes Reussufer (je 1'300 Fr. im Median pro Monat), die teuersten im Stadtkreis Rechte Seeseite (1'630 Fr.).

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