Raumtypologien verfolgen das
Ziel, strukturell verwandte
geografische Einheiten zusammenzufassen. Die Gemeindetypologie ist eine statistische Klassifizierung,
die als erklärende Gliederung bei der Untersuchung räumlich ausgeprägter Phänomene dient. Die im Anschluss
an die Eidgenössische Volkszählung 2000 vom Bundesamt für Statistik in Zusammenarbeit mit dem Institut
de Recherche sur l'Environnement Construit (IREC) der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne
leicht
angepasste Gemeindetypologie stützt sich auf das Kriterium der Zentralität, auf die räumliche Organisation
der Stadträume und die Wirtschaftsstruktur der Gemeinden ausserhalb der Agglomeration. Sie versucht,
eine aussagekräftige Klassifizierung auf kommunaler Stufe für demografische und sozio-ökonomische Untersuchungen
herzuleiten. Dabei sollen auch raumplanerische Belange abgedeckt werden. Die Gemeinden werden alle zehn
Jahre den Gemeindetypen neu zugeordnet.
Es werden 22 Gemeindetypen unterschieden,
die
zu 9 Haupttypen aggregiert werden können.
Gemeindetypologie
2000

